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Glossar 2017-04-06T14:30:23+00:00

Authoring

Prozess der Konvertierung von Videodateien und Produktion einer DVD, Video-CD oder Super-VCD mit einem Authoring-Programm. Mit einer Authoring-Software kann man auf der Disc z.B. Kapitel oder Menüs anlegen, und sie ist auf vielen stationären Playern und Computern abspielbar.

AVI

Kurzfassung von „Audio Video Interleave“, einem älteren Format, das von Microsoft für den Einsatz auf Windows-Computern entwickelt wurde. Das AVI-Format wurde offiziell durch Windows Media Video ersetzt, wird aber in Verbindung mit DV-Material und CD-ROMs immer noch recht häufig eingesetzt.

Bitrate

Messung der Anzahl von Datenbits pro Sekunde in einer Datei. Acht Bits bilden ein Byte. Videodateien werden normalerweise in Tausend Bits bzw. in Kilobits pro Sekunde gemessen (kbps). Je höher die Bitrate, desto größer ist die damit erzeugte Datei, bezogen auf eine bestimmte Dauer der Videosequenz.
Generell gilt: Je höher die Bitrate, desto besser die Qualität.

Bitrate CBR – Constant

Video-Encodierungsverfahren, bei dem jedes einzelne Videobild mit derselben Anzahl Bits encodiert wird. Bei bestimmten Frames können Schwankungen auftreten, aber bezogen auf eine bestimmte Zeitdauer bleibt die Gesamtbitrate gleich. Material, das mit einer konstanten Bitrate encodiert wurde, lässt sich im allgemeinen besser wiedergeben als Material mit variabler Bitrate, weil es einen konstanten Datenfluss liefert.

Bitrate, 2-pass Variable

Video-Encodierungsverfahren, bei dem das Video in zwei Durchgängen encodiert wird. Beim ersten wird die Komplexität des Videos analysiert und beim zweiten das Video entsprechend dem Ergebnis der Analyse mit unterschiedlichen Bitraten encodiert. Mit der variablen Bitrate in zwei Durchgängen wird eine bessere Videoqualität erzeugt, weil hierbei Bits aus Bereichen mit geringerer Komplexität für Bereiche mit größerer Komplexität reserviert werden.

Codec

Kurzbegriff für Kompressor/Dekompressor. Ein Codec ist eine Software, mit der Video zum Speichern komprimiert und für die Wiedergabe dekomprimiert wird. Codecs gibt es in unterschiedlicher Qualität – manche eignen sich besonders fürs Internet, während andere für die Verarbeitung von Sendematerial konzipiert sind.

Data Rate

Die im Video enthaltene Datenmenge. Die Datenrate wird in Tausend Bits pro Sekunde bzw. in Kilobits pro Sekunde (kbps) gemessen, kann jedoch auch in anderen Einheiten wie z.B. Megabytes pro Sekunde angegeben werden. Die Bitrate ist ein Unterbegriff der Datenrate.
In vielen Anwendungsbereichen einschließlich Internet sowie Speicherung und Wiedergabe von High-Definition-Material beliebtes Videokompressionsverfahren. DivX basiert auf der MPEG4-Technik, mit der niedrige Bitraten und kleine Dateigrößen möglich sind.

DV

Im allgemeinen steht diese Abkürzung für Digital Video, also für alle digitalen Videodarstellungen. In jüngster Zeit versteht man darunter aber in erster Linie das Consumer-DV-Format, das Videokompressionsformat für miniDV-Camcorder.

DVD

Beliebtes Format für Speicherung und Wiedergabe von Videos mit hoher Qualität. DVDs arbeiten mit MPEG-2-Video, das eine sendefähige Qualität bietet, und sind durch Menüs und Kapitelpunkte interaktiv angelegt. DVDs können auf stationären Playern, aber auch auf Computern mit entsprechender Hard- und Software abgespielt werden.

Frame Rate

Anzahl von Videobildern pro Sekunde. Je höher die Frame Rate, d.h. die Bild-wechselfrequenz, desto flüssiger die Wiedergabe.

Frame Size

Pixelgröße des konvertierten Videomaterials. Bei der Produktion von Video-CDs und HD-Video wird man mit der Einstellung „Frame Size“ konfrontiert. Videosequenzen für CD-ROM haben in der Vertikalen und Horizontalen die halbe Pixelgröße (320 x 240) von Full-Screen-Video (640 x 480). HD-Video hat eine viel größere Auflösung von 1920 x 1080 mit Interlacing bei 1080i und 1280 x 720 bei 720p.

MPEG

Abkürzung für Motion Pictures Expert Group. MPEG-Video wurde als Standard für die Kompression großer digitaler Videodateien in ein kleineres Format entwickelt. MPEG-1 wird bei Video-CDs eingesetzt, aber auch im Internet. MPEG-2 ist ein sendefähiges Videoformat für DVDs und digitales Fernsehen.
  • MPEG-1 Elementary Stream:
    MPEG-1 Elementary Stream beinhaltet entweder Video oder Audio, aber nicht beides. MPEG-1 Elementary Stream hat die Dateiendungen .mpv oder .m1v für Elementary Video Streams bzw. .mpa oder .m1a für Elementary Audio Streams.
  • MPEG-1 System Streams:
    MPEG-1 System Streams beinhalten Video und Audio in einer Multiplex- (gemischen) Konfiguration, in der sowohl Video- als auch Audiodaten enthalten sind.
  • MPEG-2 Elementary Streams:
    MPEG-2 Elementary Streams beinhalten entweder Video oder Audio, aber nicht beides. Die besseren Kategorien der DVD-Authoring-Software verlangen normalerweise Videomaterial im Format MPEG-2 Elementary Stream. MPEG-2 Elementary Stream hat die Dateiendungen .m2v für Video und .m2a für Audio.
  • MPEG-2 Program Streams:
    MPEG-2 Program Streams beinhalten Video und Audio in einer Multiplex- (gemischten) Konfiguration, in der sowohl Video- als auch Audiodaten enthalten sind. Manche DVD-Authoringprogramme verlangen MPEG-2-Programm Streams als Eingangsdatei. MPEG-2 Program Streams haben die Dateiendung .m2p, aber bei manchen Programmen lautet sie auch .mp2 oder .mpg.
  • MPEG-2 Transport Streams:
    MPEG-2 Transport Streams beinhalten einen oder mehrere MPEG-2 Program Streams. Transport Streams enthalten zusätzliche stabilisierende Daten und werden häufig bei Satellitenübertragungen und HDTV-Sendungen eingesetzt. MPEG-2 Transport Streams haben die Dateiendungen .m2t, aber bei manchen Programmen lautet sie auch .ts oder .tp.
  • MPEG-4 Streams:
    MPEG-4 Streams beinhalten sowohl Video- und Audiodaten als auch zusätzliche Daten in einer Multiplex-Konfiguration. MPEG-4 wird oft zur Wiedergabe von Videos mit geringer Bandbreite auf kleinen portablen Geräten sowie bei Drahtlos-Telefonen mit geringer Bandbreite eingesetzt. MPEG-4 Streams haben normaler-weise die Dateiendung .mp4, aber MPEG-4 Streams sind manchmal auch in Quicktime- oder AVI-Sequenzen „eingepackt“.

Noise

Rauschen. Bei Videosequenzen versteht man darunter im allgemeinen Punkte, Linien oder Strukturen, die nicht ins Videobild gehören. Rauschen tritt besonders bei Videos mit schlechter Qualität auf.

NTSC

Kurzbegriff für North American Television Standards Committee. Mit NTSC wird ein spezielles Verfahren der Fernsehübertragung bezeichnet. Das NTSC-Sendeformat wird insbesondere in den vereinigten Staaten, Kanada und Japan eingesetzt. NTSC-Signale können von nicht-NTSC-kompatiblen Geräten, wie z.B. von PAL-Fernsehern, nicht wiedergegeben werden. NTSC-Signale werden mit 29,97 Frames pro Sekunde wiedergegeben.

Overscan Area

Die meisten Videowiedergabegeräte, wie z.B. Fernseher, zeigen nicht das komplette Videobild. Ein kleiner Rand an den Kanten wird nicht wiedergegeben. Das wiedergegebene Videobild ist also etwas kleiner als das tatsächlich empfangene Bild. Die verdeckten Kanten bezeichnet man als Overscan-Bereich.

PAL

Abkürzung von Phase Alternating Lines. Mit PAL wird ein spezielles Verfahren zur Übertragung von Videosignalen bezeichnet. Das PAL-Sendeformat wird überwiegend in Asien (mit Ausnahme von Japan), Australien und Europa eingesetzt. PAL-Signale können von nicht-PAL-kompatiblen Geräten, wie z.B. von NTSC-Fernsehern, nicht wiedergegeben werden. PAL-Signale werden mit 25 Frames pro Sekunde wiedergegeben.

Progressive Download

Ein Verfahren, ein Video anzuschauen, bei dem der Betrachter so viel von der Sequenz zu sehen bekommt, dass er bereits mit der Wiedergabe beginnen kann, während er den Rest des Videos empfängt. Beim progressiven Download kann der Betrachter das Video anschauen, bevor es ganz heruntergeladen ist.

Quicktime

Beliebtes Apple-Format für die Wiedergabe von Video und Audio. Quicktime unterstützt eine Vielzahl von interaktiven Funktionen, die allerdings selten genutzt werden. Bei Mac OS-Systemen wird in erster Linie mit Quicktime gearbeitet.

Real Media

Beliebtes Streaming-Format von Real Networks. Real Media-Dateien gibt es in unterschiedlicher Qualität, je nach den Möglichkeiten des Anwendersystems und der encodierten Videosequenzen.

Resolution

Auflösung. Bezieht sich normalerweise auf die Framegröße, kann jedoch auch die Pixeldichte bezeichnen. 640 x 480 ist normalerweise der Full-Screen-Modus für die Darstellung auf dem Computer.

Streaming

Vorgang, bei dem gleichzeitig Videosequenzen empfangen und betrachtet werden können. Beim Streaming werden Videosequenzen mit minimaler Zeitverzögerung bereits wiedergegeben, während sie noch empfangen werden. Für eine gute Streaming-Qualität benötigt man eine schnelle Verbindung zum Streaming-Server, also einen schnellen Internetanschluss.

Streaming Server

Server zum Speichern und Ausliefern von Streaming-Sequenzen. Ein Streaming-Server besteht im allgemeinen aus einem speziellen Computer mit einer Streaming-Server-Software, der sowohl speichern als auch die Zuschauer verwalten kann. Streaming-Server sind beispielsweise der Quicktime Streaming Server, der Real Server und der Windows Media Server.

SuperVideoCD

Kurzfassung von „Audio Video Interleave“, einem älteren Format, das von Microsoft für den Einsatz auf Windows-Computern entwickelt wurde. Das AVI-Format wurde offiziell durch Windows Media Video ersetzt, wird aber in Verbindung mit DV-Material und CD-ROMs immer noch recht häufig eingesetzt. Messung der Anzahl von Datenbits pro Sekunde in einer Datei. Acht Bits bilden ein Byte. Videodateien werden normalerweise in Tausend Bits bzw. in Kilobits pro Sekunde gemessen (kbps). Je höher die Bitrate, desto größer ist die damit erzeugte Datei, bezogen auf eine bestimmte Dauer der Videosequenz.

Generell gilt: Je höher die Bitrate, desto besser die Qualität. Video-Ausgabeformat für CD-ROM mit begrenzter Interaktivität, wie Menüs und Kapiteln, bei dem die MPEG-2-Kompression zum Einsatz kommt, deren Qualität besser ist als die von VHS. SuperVideoCDs sind beliebt, weil man dafür normale CD-ROMs verwenden kann. Die sowohl auf Computern als auch auf stationären SuperVideoCD-Playern und bestimmten DVD-Playern abspielbar sind. Die Super-VideoCD wird auch als SVCD bezeichnet.

Synchronisation

Zeitliche Übereinstimmung der Audiosequenz mit der zugehörigen Videosequenz. Am einfachsten lässt sich die Synchronisation überprüfen, indem man bei Dialogen kontrolliert, ob die gesprochenen Worte mit den Mundbewegungen des Sprechers übereinstimmen.

Video-CD

Videoausgabeformat für CD-ROMs mit begrenzter Interaktivität, wie Menüs und Kapiteln, bei dem die MPEG-1-Kompression zur Anwendung kommt, die annähernd VHS-Qualität bietet. Video-CDs sind beliebt, weil man dafür normale CD-ROMs verwenden kann, die sowohl auf Computern als auch auf stationären Video-CD-Playern und bestimmten DVD-Playern abspielbar sind. Die Video-CD wird manchmal auch als VCD bezeichnet.

VOB

Abkürzung für VideoOBject. VOB ist das native Dateiformat für DVDs. VOB-Dateien enthalten die Video- und Audiodateien für die DVD, manchmal aber auch noch zusätzliche Informationen wie beispielsweise Untertitel.

Windows Media

Beliebtes, von Microsoft entwickeltes Videoformat. Windows Media Video ist der Nachfolger des AVI-Formats und wird sowohl zum Streaming als auch zum Archivieren und Ausliefern von Videosequenzen verwendet.

Mit freundlicher Genehmigung der Canopus GmbH

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